Online-Ausleihe

Online ausleihen liegt im Trend: In den NRW-Bibliotheken können Mitglieder sich übers Internet rund um die Uhr digitale Bücher, Hörbücher und Zeitschriften ausleihen. Auch Sprachkurse, Tigerbooks, Angebote zum Streamen von Musik oder Filmen gibt es in einigen Bibliotheken. | Foto: Lacie Slezak, unsplasch [mehr]

SchreibLand NRW

Trotz der Pandemie führten 2020 52 NRW-Bibliotheken teilweise in digitaler Form vom Land geförderte Schreibwerkstätten durch, 2021 waren es um die 70. Mit dem Projekt „SchreibLand NRW“ unterstützen das Literaturbüro NRW und der vbnw Kinder und Jugendliche dabei, das Handwerk des Schreibens zu erlernen. [mehr]

"... mitmischen!"

Am 19. März 2021 fand unter dem Motto: "... mitmischen!" die erste digitale "Nacht der Bibliotheken" statt. Alle zwei Jahre organisiert der vbnw diese größte Lobbyveranstaltung der NRW-Bibliotheken, bei der 200 Bibliotheken vielfältiges Programm anbieten. Seit 2019 machen auch die Bibliotheken in Schleswig-Holstein mit. Die nächste "Nacht der Bibliotheken" wird im Frühjahr 2023 stattfinden. [mehr]

Bibliotheken bewegen!

Öffentlichen Bibliotheken sind Lieblingsorte: Hier kann man sich wohlfühlen, Spaß haben, spielen, Freunde treffen und Medien aller Art nutzen. [Film zum Download]

12/2021

Kulturgesetzbuch zum 1. Januar 2022 verabschiedet

Was lange währt, wird endlich gut: Mit breiter Zustimmung über die Regierungsfraktionen hinaus hat der Landtag NRW am 25. November 2021 das neue Kulturgesetzbuch (KulturGB NW) beschlossen. Damit kann das Kulturgesetzbuch wie geplant zum 1. Januar 2022 in Kraft treten. Mit dem Kulturgesetzbuch sollen künftig sämtliche die Kultur betreffenden rechtlichen Regelungen und Gesetze in einem zentralen Gesetzeswerk gebündelt werden. Ziel sei es, die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens durch verbindliche Rahmensetzungen zu stärken und zugleich die Bedeutung der Kultur als zentrales politisches Handlungsfeld hervorzuheben. Das Kulturgesetzbuch setzt mit der erstmaligen gesetzlichen Verankerung von  Bibliotheken aber auch Musikschulen einen wichtigen Akzent und gibt damit ein klares Bekenntnis zu diesen wichtigen Orten kultureller Bildung ab. Die Pressemitteilung des MKW ist hier einsehbar.


10/2021

E-Book-Debatte erneut entfacht 

Viele aktuelle E-Book-Titel können in Bibliotheken nicht ausgeliehen werden, denn: Für den Verleih von E-Books werden Lizenzen verhandelt. Eine in Deutschland gängig gewordene Lizenzbedingung ist das sogenannte „Windowing“, bei dem neue E-Books für die Bibliotheken erst nach einer Wartezeit von bis zu einem Jahr angeboten werden. Für eine angemessene Vergütung an Autor*innen muss endlich die „Bibliothekstantieme“ für die E-Ausleihe erweitert werden. Das kritisieren dbv und   vbnw bereits seit Jahren. Auch muss von Bund und Ländern entschieden werden, ob die Höhe der Bibliothekstantieme (derzeit ca. 14 Mio. Euro) aufzustocken ist. Die Bibliotheken fordern: Das E-Book muss dem gedruckten Buch rechtlich vollständig gleichgestellt werden. Diese Gleichstellung ist in den letzten Jahren bei der Buchpreisbindung und der ermäßigten Mehrwertsteuer bereits vollzogen worden. Faire Lizenzmodelle sind längst überfällig und damit auch eine Aktualisierung des Urheberrechts. Die gleichen Nutzungsrechte für elektronische wie für gedruckte Werke müssen endlich eingeräumt werden. Die Gespräche mit Verlagsvertretern sind seit Jahren festgefahren. Im Sommer startete der dbv die Aktion #BuchistBuch und fordert ein einheitliches Recht bei der Ausleihe von analogen und E-Medien. Auslöser für die jüngste Stellungnahme des dbv ist nun die Kampagne #Fairlesen, initiert von Autor*innen und Verleger*innen, die falsch behaupten, Öffentliche Bibliotheken würden mit dem Verleih von E-Books den E-Buch-Markt zerstören und dadurch Kreativität sowie freie Meinungsäußerung massiv beeinträchtigen. Zugleich wird vor einer politischen Zwangslizensierung gewarnt, durch die E-Books "zum Nulltarif" angeboten würden. Wir freuen uns, wenn sich alle Akteure an einen Tisch setzen, die Sachlage demokratisch fair diskutieren und die politisch Verantwortlichen das Urheberrecht, das zum Teil tatsächlich einem verstaubten Buch gleicht, an die moderne, digitale Zeit anpassen. » zur aktuellen Stellungnahme des dbv

» Kurz und knapp: Stellungnahme des dbv von 2019 zur Bibliothekstantieme für E-Books

» Die GfK-Studie des Börsenvereins

» 25.10.2021: Die IFLA unterstützt ihre "german members"

©Bild von Perfecto Capucine auf Pixabay.com.

09/2021

vbnw-MV 2021:
Kulturministerin zu Gast in Düsseldorf

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen eröffnete pünktlich um 10 Uhr am 01. September 2021 unsere Mitgliederversammlung in der O.A.S.E. der Universität Düsseldorf. In einem spannenden und lebendigen Podiumsgespräch mit den beiden vbnw-Vorsitzenden, diskutierte die Ministerin über den Wiedereinstieg der Bibliotheken und Kulturlandschaft NRW nach der schweren und langen Coronapandemie. Auch das Kulturgesetzbuch 2022 wurde bei dem guten Gespräch immer wieder berührt. Einen ausführlichen Bericht zur Mitgliederversammlung finden Sie wie immer in der neuesten Ausgabe von ProLibris. 

10/2021

ProLibris 3-2021
IM FOKUS:
Flutkatastrophe

IM FOKUS stehen in Heft 3-2021 die teilweise verheerenden Flutschäden in NRW-Bibliotheken. Außerdem informiert das Heft u. a. über folgende Themen:

  • Podiumsdiskussion mit Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen
  • Mitgliederversammlung: Andreas Bialas einstimmig als vbnw-Präsident wiedergewählt
  • Förderprogramm der Fachstelle stärkt Stadtteilbibliotheken [mehr]

    © Öffentl. Bücherei St. Martin, Rheinbach

09/2021

Kulturgesetzbuch NRW: vbnw bei Anhörung im Landtag

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen stellte am 12. Mai 2021 die Ziele und Details des Regierungsentwurfes Kulturgesetzbuch vor. Die Bibliotheken erhalten einen eigenen Teil 5 in diesem Gesetz. Der vbnw war zur Sachverständigenanhörung im September in den Landtag geladen. Unsere Kernpositionen und Botschaften haben wir noch einmal transportieren können. Die Abgeordneten des Ausschusses Kultur und Medien konnten ihre Fragen an den Vorsitzenden Borbach-Jaene herantragen. Bis zum 1. Januar 2022 soll das Gesetz verabschiedet sein. » zur Stellungnahme des vbnw

08/2021

Flutkatastrophe: vbnw setzt sich für schnelle Hilfe ein

Die schrecklichen Nachrichten und Bilder der Flutkatastrophe im Juli 2021 haben uns alle sehr erschüttert. Fassungslos steht die Welt dem vielen Leid und der Zerstörung gegenüber. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und den Menschen, die in den Fluten alles verloren haben. Zwischenzeitlich haben uns auch erste Nachrichten von betroffenen Bibliotheken erreicht. Der vbnw wird sich dafür einsetzen, dass diese Bibliotheken möglichst schnell Hilfe erhalten. Unsere Kontaktdaten per E-Mail: geschaeftsfuehrung@bibliotheken-nrw.de 

06/2021

Stadtbibliothek Paderborn ist Bibliothek des Jahres

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) und die Deutsche Telekom Stiftung verleihen der Stadtbibliothek Paderborn die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres 2021“. Den mit 20.000 Euro dotierten nationalen Bibliothekspreis erhält die Stadtbibliothek Paderborn für ihre zukunftsorientierte Bibliotheksarbeit, die Digitalität, Nachhaltigkeit, Innovation und Kooperation miteinander vereint. » zur  Pressemitteilung des dbv.

03/2021

1. digitale „Nacht der Bibliotheken“, ein gelungenes Experiment

"In Coronazeiten ist die ,Nacht der Bibliotheken‘ ein Lebenszeichen der Kultur!", kommentierte WDR 5 am Morgen des 19. März 2021. Um 12 Uhr nachts war klar: Die Bibliotheken NRW hatten mit ihrem Experiment einer ersten digitalen "Nacht der Bibliotheken" ein überzeugendes Lebenszeichen in die Welt gesandt. „Tolles Programm“, „sehr präsent bei Instagram“, „so viele Menschen hätten wir sonst nie erreicht“, „sehr modern, die Online-Bühne“, lauteten einige Kommentare. 800 und mehr Zugriffe gab es bei „großen“ Veranstaltungen, aber auch um die 200 bei kurzen, kreativen Videos (zur "Online-Bühne")

03/2021

vbnw-Stellungnahme zum Erwerb von Brockhaus-Lizenzen

In ei­ner Pres­se­mit­tei­lung nimmt das Schul­mi­nis­te­ri­um NRW am 18. Februar 2021 Be­zug auf den Li­zenz­er­werb des On­line-Lern-An­ge­bo­tes der F.A. Brock­haus. Der vbnw kri­ti­siert in ei­ner Stel­lung­nah­me deut­lich das Ver­säum­nis, dass hier­bei die Bi­blio­the­ken als Bil­dungs­part­ner von Schu­len in die Über­le­gun­gen zur Be­reit­stel­lung der Da­ten­bank Brock­haus on­line hät­ten ein­be­zo­gen und de­ren lang­jäh­ri­ge Er­fah­run­gen so­wie Ex­per­ti­se mit die­sem On­line-Dienst hät­ten be­rück­sich­tigt wer­den müs­sen. » Zur Stel­lung­nah­me des vbnw

01/2021

vbnw unterstützt LiteraturRat NRW

Die angekündigte Verengung des literarischen Spektrums auf den Mainstream, auf Bestsellerlisten und womöglich Starautor*innen kann nicht das Ziel des WDR 3 sein. Literatur muss in ihrer ganzen Bandbreite Bestand haben und darf nicht still und leise abgeschafft werden - am Wenigsten in diesen Zeiten, wie wir sie derzeit erleben! Der vbnw hofft, dass die Parteien entsprechend zu einem Dialog zusammen kommen. » Zur Stellungnahme


Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
vbnw
dbv Deutscher Bibliotheksverband